Liebe zum Detail: Displaybau und Prototypen

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Ob als zusätzliche Präsentationsfläche, hoch spezialisiertes Einbauteil, als Teil des Standkonzepts oder als eigenständiger Eyecatcher, für Markenauftritte entwickelte Displays und Prototypen erfordern immer vor allem eins:

Die Liebe zum Detail

Ein ganzer Topf von Anforderungen und Vorstellungen soll, in einem möglichst guten Preis/ Leistungsverhältnis, in kurzer Zeit für den mehrfachen Einsatz entwickelt werden.

Nachhaltigkeit, Dauerhaftigkeit, Transportgröße, Gewicht, Oberflächen, und die perfekte Ausführung der Details sind Stichworte, die dabei immer wieder auftauchen. Am Ende ausschlaggebend ist dann oft der gute Preis im Rahmen des Kundenbudgets.

Um ein stimmiges Display passend zu den Anforderungen des jeweiligen Kunden zu entwerfen, arbeiten unsere Innenarchitekten und Schreinermeistern mit dem Kunden in enger Abstimmung.

Es entstehen 3d Visualisierungen und Prototypen. Am Ende des Prozesses gibt es ein, optimal auf den Kunden abgestimmtes Display in Serienreife.

Dass ein Display jeden Messestand aufwerten kann, oder sogar als Solist für kleinere Events und Tagungen eine schnelle Alternative zum aufwändigen Standbau bietet, zeigen unsere zwei nachfolgenden Projektbeispiele aus diesem Jahr:

1. Exponatenstehle für Gasmessequipment / MSA Safety

Herausforderungen:

Komplexe Anschlüsse, schwere Exponate, aufwändige Verkabelung mit anspruchsvoller Leitungsführung, sehr kurze Produktionszeit, internationaler Einsatz/Versand. Von der ersten Konzeptskizze bis zum fertigen Display blieben uns gerade 4 Wochen. Die Ausarbeitung der Details war dabei eine besondere Herausforderung.

Bis zu 25kg schwere Exponate müssen wegen der aufwendigen Verkabelung auch während dem europaweiten Transport an der Stehle verbleiben. So kann diese ohne Montageaufwand direkt eingesetzt werden.

Um die Transportkosten zu reduzieren, darf die Stehle (inkl. Verpackungskiste) die Größe einer Europalette nicht überschreiten.

Die Kiste lässt sich zerlegen, um sie während dem Einsatz platzsparend zu verstauen. Die zum Transport genutzte Europalette bildet den Standfuß der Stehle und wird mit Blenden werkzeuglos verkleidet.

Die Exponatenstehle im dunklen Dekor bringt die Ausstellungsstücke besonders gut zur Geltung. Akzente in Grün wurden nach Kundenangaben passend zum Corporate Design (RAL) lackiert. Ein Einbauspot beleuchtet die Schreibfläche. Schriften und Logos wurden foliiert.

2. Beleuchtete Exponatenwand mit Ausschnitten / BE Power GmbH

Herausforderungen:

Modulare Bauweise, kurze Produktionszeit, freistehend Acht quadratische, gelbgrün lackierte Ausstellungscubes sind in unterschiedlichen Größen auf der Exponatenwand verteilt.

Jeder Cube ist mit einem Möbeleinbauspot beleuchtet. Die Cubes stehen beidseitig etwas über die Wand über, dieses Detail betont die Cubes und vereinfacht die Produktion.

Passend zum Farbton der Wandfläche lackierte Füße aus 12mm Flachstahl geben der 2,5m x 2,0m großen Wand ihre Stabilität, ohne dieser dabei die Show zu stehlen. Die Füße können sowohl mittig, sowie nur zu einer Seite überstehend montiert werden. Dadurch kann die Exponatenwand frei im Raum, oder direkt an der Standkante platziert werden.

Ein cleveres Detail ist die Befestigung der ESG Glasscheiben über Nuten. So konnten Kosten für spezielle Glasbeschläge eingespart werden und nicht beeinträchtigt die optische Erscheinung der Cubes.

Nach der Messe kann die imposante Wand in zwei Segmente geteilt werden und in der maßgefertigten Transportkiste sicher zum nächsten Einsatzort transportiert werden.